Suchergebnisse für: facade4

Jetzt Abstimmen! Forschungsprojekt „facade4zeroWaste“

Jetzt abstimmen!
www.greentec-awards.com

Das Forschungsprojekt „facade4zeroWaste“ zielt auf ein nahezu vollständig recyclierbares und größtenteils wiederverwendbares Fassadendämmsystem und konnte bereits den Europäischen Recyclingpreis 2015 für sich entscheiden. Jetzt wurde es bei den GreenTec Awards 2016 in die Gruppe der letzten zehn der Kategorie „Bauen & Wohnen“ gewählt. Bei der nun folgenden Online-Abstimmung entscheiden an Innovation und Nachhaltigkeit interessierte Menschen in aller Welt über den Erfolg der Produktstudie.

Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts haben das Institut für Architekturtechnologie der Technischen Universität Graz und Sto eine mögliche Weiterentwicklung von Fassadendämmsystemen untersucht. Die Studie unter dem Titel „facade4zeroWaste“ verfolgt die Vision eines Dämmsystems, bei dem keine Kleber zum Einsatz kommen, sondern Klettverschlüsse die Haupttragkomponenten des Fassadensystems verbinden. Das vereinfacht Montage und Demontage und sorgt nach Ablauf der Standzeit dafür, dass die einzelnen Bestandteile leicht voneinander getrennt und anschließend fast vollständig wiederverwertet werden können.

Die Produktstudie wurde bereits mit dem Europäischen Recyclingpreis 2015 ausgezeichnet und erreichte nun die Gruppe der Top 10 bei den GreenTec Awards 2016. Bei diesem Wettbewerb werden aus einer Vielzahl von Bewerbern jeweils zehn Projekte in 16 Kategorien vorausgewählt, die sich dann einer Online-Abstimmung zu stellen haben. Bei der Wahl der persönlichen Favoriten kann zwischen dem 8. Dezember 2015 und dem 13. Januar 2016 jeder Interessierte eine Stimme pro Kategorie in beliebig vielen Kategorien abgeben. Zur Teilnahme unter „www.greentec-awards.com“ ist keine Anmeldung erforderlich – es wird nur der Vor- und Nachname sowie eine E-Mailadresse zur Bestätigung der Stimmabgabe benötigt.

Jetzt abstimmen!
www.greentec-awards.com

facade4zeroWaste

Forschungs- und Entwicklungsprojekt „facade4zeroWaste“
IAT TU Graz — Sto SE & Co. KGaA, Sto Ges.m.b.H.
start: 10.2009

Ziel
des Fassadenforschungsprojektes facade4zeroWaste ist die Entwicklung einer Fassade der 4.Generation.

Die von Menschen hergestellten, baulichen Hüllen haben in der Vergangenheit bisher drei wesentliche Entwicklungsstadien durchlaufen: Bei den ersten baulichen Anlagen stand der Witterungsschutz im Vordergrund. Der nächste Abschnitt begann mit der bewussten Gestaltung der Hülle unter optischen Gesichtspunkten. Aufgrund der Energiekrise in den 1970er Jahren wurde der dritte Schritt zur Reduktion der Heizenergie durch wärmedämmende Maßnahmen vollzogen. Ausgelöst durch die Diskussion um den Klimawandel beschäftigt sich die Baubranche seit geraumer Zeit mit dem Thema des nachhaltigen Bauens. Damit deutet sich der nächste und damit vierte Entwicklungsschritt an.
Das Fassadenforschungsprojekt facade4zeroWaste strebt die Erarbeitung eines nachhaltigen, effizienten Nachfolgers für die aktuell vorherrschenden Wärmedämmverbundsysteme an.
Durch die Zusammenarbeit zwischen Sto als einem der Marktführer im Bereich WDVSysteme und dem Institut für Architekturtechnologie der TU Graz soll in dem Projekt ein System entwickelt werden, das gestalterische Qualitäten wie angemessene Oberflächen(Strukturen) und eine hohe Variabilität mit der Einfachheit von WDVS in der Verarbeitung kombiniert und die für die Zukunft wichtigen Charakteristika rund um das Thema Nachhaltigkeit ergänzt.
Das im Titel inkludierte 4.0 ist somit nicht nur als erster Versionsstand der nächsten Fassadengeneration zu lesen. Es deutet darüber hinaus die angestrebten Ziele hinsichtlich einer ausgeglichenen Gesamtenergiebilanz an sowie der vollwertigen Recyclebarkeit der Baustoffe ohne dadurch einen erhöhten Wartungsaufwand entstehen zu lassen. Hinzu kommt, dass die Brauchbarkeit neuer und hochleistungsfähiger Materialien und Technologien in der Architektur noch nicht erprobt bzw. deren Potential noch nicht einmal erkannt ist.

Pressemitteilung
Europäischer Recyclingpreis 2015 für TU Graz und Sto

Die Gebäudefassade ‐ erst war sie nur Witterungsschutz, dann auch Gestaltungselement. Später übernahm sie zusätzlich wärmedämmende Aufgaben und künftig wird sie auch noch annähernd vollständig wiederverwertbar sein. Denn in fünf Jahren sollen 70 Prozent der Baustoffe recycelbar sein, fordert die EU vom Bausektor.

Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung präsentierte das Team vom Institut für Architekturtechnologie der Technische Universität Graz gemeinsam mit Sto als Technologieführer im Bereich Fassadendämmung jetzt eine Studie für die Gebäudehülle der Zukunft: Statt Kleber kommt Klettverschluss zum Einsatz, was die Fassade in ihre Hauptsystemkomponenten trennbar und wiederverwertbar macht. Im Rahmen des Projekts „facade4zeroWaste“ wurden einige Patente angemeldet.

Dieses Projekt wurde jetzt mit dem europäischen „Baustoff‐Recycling‐Award 2015“ ausgezeichnet.
Weitere Informationen über Sto SE & Co. KGaA, Herrn Tobias Bosse, t.bosse@sto.com

Forschungsteam IAT
Univ. Prof. Dipl. Ing. Arch. Roger Riewe
Univ.- Projectass. Dr. techn. Dipl.-Ing. Arch. Ferdinand Oswald

Dipl. Ing. Arch. Tim Lüking
Alexander Poschner
Katharina Hengel
Ernst Dengg
Johannes Würzler
Christian Schwarzinger
Patrick Reynolds
Robert Günther
Michael Martinelli
Katharina Volgger
Barbara Weingartner
Jakob Zöbl

Von der Wissenschaft zur Innovation
Alle zwei Jahre ehrt die TU Graz im Rahmen eines Festaktes ihre ErfinderInnen. Als einzige Mitglieder der Architekturfakultät war das Team des Forschungsprojektes facade4zeroWaste vom Institut für Architekturtechnologie vertreten. Neben Professor Roger Riewe wirkten Katharina Hengel, Tim Lüking und Ferdinand Oswald an der Einreichung von inzwischen einigen Patentanträgen zu einem neuen Fassadensystem mit. Auftraggeber des Forschungsprojektes ist die Sto Ges.m.b.H. Im kommenden Jahr soll die Studie an einem ersten Versuchsgebäude realisiert werden.

Das Fassadensystem „facade4zeroWaste“ gewann den Recycling Preis 2015 der European Quality Association for Recycling e.V. (EQAR).
Die Preisverleihung fand am 8. Mai 2015 im Rahmen des „Congress of Construction Material Recycling in Europe“ in Rotterdam Niederlande statt.

Fotos facade4zeroWaste

Award-Winning Project „facade4zeroWaste“

May 08, 2015 Rotterdam

Homepage: http://www.eqar.info

research project:
Exterior Insulation Finishing Systems (EIFS) as a sorted recyclable façade system with reclosable fastener fixation – facade4zeroWaste

The aim of the facade4zeroWaste research project is to lay the foundations for a fourth-generation
facade system, to achieve an alternative to conventional exterior insulation finishing systems (EIFS). A crucial factor for the subsequent commercial success of this system, alongside freedom of design and ease of planning, is cost efficiency in production, maintenance and disposal of the complex facade. Also highly relevant are factors such as the total energy balance of the system, simplicity of installation, maintenance, and durability. The main objective of developing the new facade system is therefore to ensure full recycling capability of the building materials without any additional costs or increased maintenance. The new façade system facade4zeroWaste can be used on new buildings and when thermally refurbishing old buildings.

Research Team IAT_LAB:
Univ. Prof. Dipl. Ing. Arch. ROGER RIEWE
Univ. Projectass. Dipl. Ing. Arch. FERDINAND OSWALD
Dipl. Ing. Arch. TIM LÜKING
WALTER WIEDENBAUER, ANDREAS WEIER

European first grip fixing façade – Recyclable façade system with reclosable fastener fixation

S.ARCH International Conference on Architecture & Built Environment 2018
22.-24.05.2018, Venice, Italy


Speech:
Exterior Insulation Finishing Systems (EIFS) has a gap in sustainability assessment of the entire life-cycle (including profitable separation, disposal and recycling) and positive recycling behavior of building components at the end of the period of use (recovery of resources). The aim of the research project facade4zeroWaste was the idea of a recyclable facade insulation system that can easily be dismantled after its lifetime and reused thanks to an innovative grip fixing system – Grip fixing instead of adhesive. The project facade4zeroWaste includes the development, architectural design relevance, grants of patents, results of pre-certification testing’s and the product publication. In January 2017 the façade system was presented from Sto SE & Co. KGaA Germany as the product StoSystain R on the building fair BAU 2017 in Munich. There the façade system was getting the prize: Innovation Award for Architecture and Building. The first 6 building projects with the StoSystain R system are realized already in year 2017 and 2018 and in the near future more objects with StoSystain are planned.

Speech by:
Univ. Projectass. Dr. techn. Dipl. Ing. Arch.
Ferdinand Oswald


Innovationspreis Architektur und Bauwesen verliehen auf der BAU 2017

16. Januar 2017, Baumesse München

paper title:

Kletten statt Kleben – Die Fassade der 4. Generation

facade4zeroWaste – StoSystain R



Die an der TU Graz, Institut für Architekturtechnologie entwickelte Klettfassade „facade4zeroWaste“ wurde am 16. Januar 2017 auf der BAU in München präsentiert. Im Zuge dieser Systemvorstellung wurde der Produktname dieser Klettfassade mit „StoSystain R“ betitelt. Im Rahmen der Münchner Baumesse BAU 2017 verliehen die renommierten Architekturzeitschriften AIT und XIA für das Projekt „StoSystain R“ den „Innovationspreis für Architektur und Bauwesen“.



„facade4zeroWaste“ bzw. „StoSystain R“ stellt eine bahnbrechende Entwicklung dar:

Das System verzichtet auf Kleber. Als Verbindung zwischen Wetterschale und Dämmstoff kommt eine eigens konzipierte, hochwertige Pilz-Schlaufen-Kletttechnologie zum Einsatz. Dämmstoffe und Oberflächen lassen sich frei wählen, die Putzträgerplatte besteht aus Altglas. Die Klettverbindung hält sicher und ist langlebig. Beim Rückbau lassen sich die Hauptkomponenten sortenrein trennen und dem ökologischen Kreislauf wieder zuführen.

Ferdinand Oswald vom Institut für Architekturtechnologie wird „StoSystain R“ im Rahmen von der Veranstaltung „Inspiration Zukunft“, am 27. Jänner 2017 im Eventresort „Scalaria“ in St. Wolfgang im Salzkammergut, präsentieren. Das innovative System gilt als Pionierleistung auf dem Gebiet der Fassadentechnologie und wurde bereits zwei Mal ausgezeichnet: Die EU würdigte die Entwicklungsleistung mit dem Europäischen Recyclingpreis 2015.



paper by:

Univ. Projektass. Dr. techn. Dipl. Ing. FERDINAND OSWALD



date:

16. Januar 2017, Baumesse München

http://bau-muenchen.com/

Fassadenbautagung 2015

12 Juni 2015, TU Wien

Homepage: http://www.fh-kaernten.at/Einladung_Fassadenbautagung_2015_TU-Wien.pdf

Vortragstitel:
facade4zeroWaste – WDVS ALS RECYCLIERBARES FASSADENSYSTEM

Die Gebäudefassade – erst war sie nur Witterungsschutz, dann auch Gestaltungselement. Später übernahm sie zusätzlich wärmedämmende Aufgaben und künftig wird sie auch noch vollständig wiederverwertbar sein. Denn in fünf Jahren sollen 70 Prozent der Baustoffe recycelbar sein, fordert die EU vom Bausektor. Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung präsentiert das Research Team (IAT-LAB) vom Institut für Architekturtechnologie der Technische Universität Graz gemeinsam mit Sto als Technologieführer im Bereich Fassadendämmung jetzt die Gebäudehülle der Zukunft: Statt Kleber kommt Klettverschluss zum Einsatz, was die Fassade in seine Hauptsystemkomponenten trennbar und wiederverwertbar macht. Im Rahmen des Projekts „facade4zeroWaste“ wurden vier Patente angemeldet.

Dieses Projekt wurde jetzt mit dem europäischen „Baustoff-Recycling-Award 2015“ ausgezeichnet.

Vortrag von:
Univ. Projectass. Dipl. Ing. FERDINAND OSWALD
am 12 Juni 2015 um 13:45 Uhr

Advanced Building Skins

April 23-24, 2015 at the Graz University of Technology in AUSTRIA

Homepage: http://buildingskins.tugraz.at

paper title:
Exterior Insulation Finishing Systems (EIFS) as a sorted recyclable façade system with reclosable fastener fixation – facade4zeroWaste

The aim of the facade4zeroWaste research project is to lay the foundations for a fourth-generation facade system, to achieve an alternative to conventional exterior insulation finishing systems (EIFS). A crucial factor for the subsequent commercial success of this system, alongside freedom of design and ease of planning, is cost efficiency in production, maintenance and disposal of the complex facade. Also highly relevant are factors such as the total energy balance of the system, simplicity of installation, maintenance, and durability. The main objective of developing the new facade system is therefore to ensure full recycling capability of the building materials without any additional costs or increased maintenance. The new façade system facade4zeroWaste can be used on new buildings and when thermally refurbishing old buildings.

presentation by:
Univ. Projectass. Dipl. Ing. FERDINAND OSWALD on April 23

LAB map

Das IAT|LAB stellt die Forschungs- und Entwicklungsplattform des Institutes für Architekturtechnologie dar.
Instituts- und ProjektmitarbeiterInnen behandeln Forschungsaufträge oder selbstgewählte Themen in unterschiedlichen Maßstäben.
Für die Beantwortung von trans-/ interdisziplinären Fragestellungen wird bei Bedarf mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen gearbeitet.

allgemein allgemein allgemein allgemein lab lab lab lab lab lab lab lab lab lab

Menü

Das IAT|LAB umfasst vier Arbeitsgebiete:

MACRO: Städtische Verdichtung
MESO: Gebäudeentwurf
MICRO: Konstruktionstechnologien
NANO: Baustoffe

LAB map NANO

Das IAT|LAB stellt die Forschungs- und Entwicklungsplattform des Institutes für Architekturtechnologie dar.
Instituts- und ProjektmitarbeiterInnen behandeln Forschungsaufträge oder selbstgewählte Themen in unterschiedlichen Maßstäben.
Für die Beantwortung von trans-/ interdisziplinären Fragestellungen wird bei Bedarf mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen gearbeitet.

allgemein allgemein allgemein allgemein lab lab lab lab lab lab lab lab lab lab

Menü

Das IAT|LAB umfasst vier Arbeitsgebiete:

MACRO: Städtische Verdichtung
MESO: Gebäudeentwurf
MICRO: Konstruktionstechnologien
NANO: Baustoffe

LAB map MICRO

Das IAT|LAB stellt die Forschungs- und Entwicklungsplattform des Institutes für Architekturtechnologie dar.
Instituts- und ProjektmitarbeiterInnen behandeln Forschungsaufträge oder selbstgewählte Themen in unterschiedlichen Maßstäben.
Für die Beantwortung von trans-/ interdisziplinären Fragestellungen wird bei Bedarf mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen gearbeitet.

allgemein allgemein allgemein allgemein lab lab lab lab lab lab lab lab lab lab

Menü

Das IAT|LAB umfasst vier Arbeitsgebiete:

MACRO: Städtische Verdichtung
MESO: Gebäudeentwurf
MICRO: Konstruktionstechnologien
NANO: Baustoffe